- Ach ja, weil Netvibes seine nächste Version Coriander nennt (nach Anise und Cinnamon). Nett, und die Namen von Gewürzen werden denen so schnell nicht ausgehen.
- Wobei mir sofort die Raubkatzen von Apples Betriebssystemversionen einfielen, die ich immer verwechselt und nie auseinanderhalten konnte: Jaguar, Tiger, Panther, Leopard, .... (Wieviel Raubkatzenarten gibt es eigentlich?)
- Wobei Microsoft oft Städtenamen bevorzugte: Chicago (Windows 95), Memphis (Windows 98), ..., siehe auch List of Microsoft codenames - Wikipedia, the free encyclopedia.
- Wobei der Codename der nächsten Version von Lotus Notes auch nach einer Stadt (the next generation of lotus notes hannover), und zwar Hannover, jaja, der deutschen Stadt, die bei einer Spiegelumfrage zur langweiligsten Stadt der Republik..., immerhin auf dem zweiten Platz landete (Hannover - Wikiquote). Wie war das noch? Nomen est omen?
- Ein weites Feld, manchmal erhalten selbst Programmiersprachen (absichtlich oder nicht) den Namen von Kinderkrankheiten (A Case of the MUMPS - The Daily WTF), was natürlich eine weite Welt eröffnen würde: Codenamen wie MASERN, RÖTELN, SCHARLACH....(was zumindest den Stand so mancher Software exakt beschreiben würde)!
- Es gibt natürlich auch ziemlich schlimme Software. Dann vielleicht Codenamen wie: PEST, CHOLERA?
- Katastrophale Software: TSUNAMI, SCHLAMMLAWINE?
Wednesday, February 21, 2007
Project Code Names
Wie bin ich heute auf Project Code Names gekommen?
Labels:
programming,
schoenes_deutsch,
schoenes_englisch,
software
Tuesday, February 13, 2007
Lokalzeitung, letzte Seite
Und manchmal liegt die Lokalzeitung einfach so herum, mit der letzten Seite oben, und man schaut eigentlich gar nicht hin, warum auch, was ist schon interessant an dieser letzten Seite mit diesem eigenartigen Sammelsurium von persönlichen Glückwünschen mit Bild ("Da Rupp, der oide Sack, hod jetzt 22 Jahr auf'm Gnack!"), Ankündigungen irgendwelcher Gastwirtschaften ("Montag Salat-Tag"), winzigen "Kontaktanzeigen" ("Sxx-Treff gesucht?"), naja, dann schaut man doch mal hin, weil die Zeitung eben gerade so daliegt, und plötzlich springt es einen förmlich an:
- "Skisafari in Südtirol"
Um Gottes willen, was ist eine Skisafari? Heißt das so, weil es so schön alliteriert, S..s...S...? Ist man da mit Schiern unterwegs und knipst Gemsen? Oder schießt auf sie?!
"Urbino, die schönsten Hügel Italiens"
Ich habe noch nie in meinem Leben von Urbino in Italien gehört?! Tippfehler? Hoppala, nein, Provinz Pesaro und Urbino (Wikipedia) liegt in den Marken (und da mag es durchaus schöne Hügel geben, oder?)! - "Bullenbrustkern", "Tilapiafilet"
Das eine was für "Fischkenner", das andere "ideal als Tellerfleisch". - "Pulsator-Prüftage, Lassen Sie ihre Pulsatoren überprüfen! Geprüft werden Pulsatoren aller Fabrikate!"
Ich weiß nicht, was ich eher assoziieren soll...., ein Starkbier (...Triumphator und so...)? Einen Herzschrittmacher? Eine neue Generation von Vibratoren? Einen Massagesessel? Was sagt das Internet dazu? Beispielsweise hier: Pulsator Informationen Hersteller, Zulieferer und Händler?"Der Luftstrom tritt in einen Pulsator ein, mit welchem eine periodische Anregung mit definierter, einstellbarer Amplitude und Frequenz möglich ist. Der Volumenstrom strömt durch eine Wirbelfadendüse,..."
Was? Ojeoje! Ist das doch so ein Dings, so ein....., so ein..., ach, was weiß ich! Sxxdings (jetzt isses raus). - "Unsere Praxis bleibt vom 19. bis zum 32.2.07 geschlossen"
Jetzt hat der Februar maximal 29 Tage, heuer sogar nur 28, aber selbst längere Monate kommen höchstens auf 31 Tage. Wie kommen die auf den 32. Februar? Hat da einer gesagt: "Ich weiß nicht, bis wann wir geschlossen haben, auf jeden Fall ab 19. Dezember für 14 Tage..." und dann ein anderer: "19, 20, 21, 22, ..., 31, 32!"
Thursday, February 08, 2007
In Memoriam
In einem Anfall von .... interessierte ich mich für Microsoft Access und Word und Serienbriefe, kam hier vorbei: Bugs: Mailmerge starts new instance of Access (samt schrägem Workaround, wunderbar), und ich weiß jetzt auch nicht, warum mir gerade dies auffiel (caught my attention), dass ganz unten im Menu, nach "..., Reports, Modules, APIs, Strings, Date/Time, ...." der Punkt In Memoriam (!) stand:
Nicht ganz 60 Jahre wurde sie alt, oder? Und das hat mich dann doch sehr gerührt, auch folgende Anmerkung auf der Seite (und ganz abgesehen davon, dass mir Microsoft Access eigentlich fürchterlich auf den Senkel geht...):
Und wann ist das nächste "Girl Geek Dinner"? Ah, da: Upcoming.org: London Girl Geek Dinner 10 Sponsored by Amazon! at Balls Brothers (Wednesday, February 21, 2007)
Wo ist Balls Brothers? Aber da ich weder im Februar in London noch Girl bin....ach....
In MemoriamCheryl Fischer
Microsoft Access MVP
Born August 5, 1944 - Died July 20, 2004
Nicht ganz 60 Jahre wurde sie alt, oder? Und das hat mich dann doch sehr gerührt, auch folgende Anmerkung auf der Seite (und ganz abgesehen davon, dass mir Microsoft Access eigentlich fürchterlich auf den Senkel geht...):
SELECT [Cheryl] INTO [PeacefulRest](...und ich nicht wirklich weiß, warum man manches in [eckige] Klammern schreiben muss...). Wobei mir Frank Kabel einfällt, ein Excel-MVP, der...(siehe Excelformeln - FORMELN - Übersicht - Tabellennavigation (9) - Letzte benutzte Zelle in einer Zeile oder Spalte (Frank Kabel in memoriam)):
FROM [Earth]
HAVING [Talent]="Exceptional";
=VERWEIS(2;1/(A1:A65535<>"");ZEILE(A:A))Fotos von u.a. Frank Kabel bei Infos. Eine, die ihn kurz zuvor noch traf ist Monika Weber aus der Schweiz (ebenfalls Excel-MVP), der sogar in Japan ein schwarzer Gürtel als "Cell Master" (This black belt is yours) verliehen wurde: Colo's Excel Junk Room - the road of the cell masters : Monika Weber, und die scheinbar Orchideen mag und hegt und pflegt. Eine "Kauffrau mit Eidgenössischem Fähigkeitsausweis"(!! Was ist denn das? Wie kann man das erwerben?). Da fällt mir nur noch but she's a girl... ein (es gibt eh so wenige girl geeks(?), geek girls(?) in diesem Metier, sie scheint eine davon zu sein, eine selbsterklärte "femina geekoides"). (Abgesehen von Christine mit ihrem "fotografischen Gedächtnis").
=VERWEIS(2;1/(A1:A65535<>"");A:A)
Diese geniale Formel erhält den Namen: "Frank Kabel - Lösung".
(Frank verunglückte tödlich im Januar 2005.)
Und wann ist das nächste "Girl Geek Dinner"? Ah, da: Upcoming.org: London Girl Geek Dinner 10 Sponsored by Amazon! at Balls Brothers (Wednesday, February 21, 2007)
Wo ist Balls Brothers? Aber da ich weder im Februar in London noch Girl bin....ach....
Monday, February 05, 2007
Was mögen Programmierer jetzt am liebsten?
Scott Rosenberg zitiert in seinem wunderbaren Buch "Dreaming in Code" Larry Constantine, der wohl behauptete, dass Programmierer hauptsächlich programmieren wollen (und nicht etwa den Code von anderen lesen, verstehen und womöglich wiederverwenden wollen):
Aber da hat wohl jeder so seine Präferenzen, oder?
And programmers, as I quote Larry Constantine in my book, programmers are programmers because they like to code -- given a choice between learning someone else's code and just sitting down and writing their own, they will always do the latter.Wobei Larry Constantine das angeblich noch um einiges prononcierter ausdrückte:
"Unfortunately, most programmers like to program. Some of them would rather program than eat or bathe. Most of them would much rather cut code than chase documentation or search catalogs or try to figure out some other stupid programmer's idiotic work.... Other things being equal, programmers design and build from scratch rather than recycle."Interessant ist die Entgegnung von Jonathan Rentzsch, der meint, dass Programmierer nicht wirklich gerne programmieren, sondern gerne Probleme lösen würden (wobei das oft notgedrungen das Schreiben von Code beinhalten würde):
Summing up: programmers don’t like to code, we like to solve problems. Coding is not problem solving, but software problem solving usually involves some coding. Even when we talk about rewriting something, the objective is not to code, it's usually to get a better understanding of the problem for solving in the best possible manner.Rafe Colburn meint dagegen hier:, dass es einfach solche und solche gäbe (die Codeschreiber aus Passion, und die, die möglichst wenig Code schreiben wollen):
I think the truth lies somewhere in the middle. I have worked with programmers who, asked to write a feature, never even look at a language's class library before hacking something out themselves. They like to code for the sake of coding.Und wozu rechne ich mich? Also, eigentlich zu den Wenigcodern. Den Minimalcodern. Probleme mit wenig Code lösen! Kurze, prägnante, simple, sprechende, verständliche Programme, die sich geschickt vorhandene Lösungen/Bibliotheken/APIs/wasauchimmer zunutze machen. Erst lange suchen, dann vielleicht coden! Ja, eindeutige Präferenz zunächst nach vorhandenen Lösungen zu suchen, und nur im Ausnahmefall zu "coden". Nur die ganz simplen Lösungen sind die wirklich "schönen" und "befriedigenden".
As a programmer, I'd prefer to do as little programming as possible. I try to make use of libraries when they're available and to find the best tools possible in order to help me avoid both coding and debugging. I like working with programmers who work the same way, because maintenance is rarely any fun.
Aber da hat wohl jeder so seine Präferenzen, oder?
Wednesday, January 31, 2007
Zaubern, zauberhaft....
Heute fühlte ich mich wie ein Zauberer, ein Software-Zauberer, weil ich mit Ruby Urls (aus einer Excelliste) im Internet Explorer aufrief, und dann noch Screencopies der aufgerufenen Adressen als JPG-Dateien abspeicherte (indem ich Tastenkombinationen über Autoit an Hardcopy schickte).Und das mit in etwa, ach weiß ich nicht genau, auf jeden Fall unter 10 Zeilen Code.
Wie ein Pferdepflüsterer fühlte ich mich, wie ein "Softwareflüsterer"....
Wie ein Pferdepflüsterer fühlte ich mich, wie ein "Softwareflüsterer"....
Strotznormal!
Eine kleine Perle aus der Abteilung "Schönes Deutsch" und der Reihe "Seltene Wörter" scheint ja "strotznormal" zu sein! Ähnlich selten wie Fahnenfreudigkeit (nur mal bei Google suchen, sehr übersichtlich, die Trefferliste!), findet sich einer der wenigen Verweise hier:
Ich kannte "strotz" eher im Zusammenhang mit "strotzen"....vor Gesundheit strotzen...strotzen vor Kraft...voller Energie strotzen...was sagt denn der Duden? Aha:
(Obwohl mich das an irgendwas erinnert...strotznormal...an ähnliche Wörter...ja, das wars....strunzdumm hat so einen ähnlichen Klang/Aufbau/Rhythmus)
(...) erklärte es der gebürtige Essener (Werner Müller, der ehemalige Bundeswirtschaftsminister) noch mal auf Deutsch: »Die RAG soll ein strotznormaler Konzern werden.«Ist strotznormal so selten, weil es ganz alter, quasi ganz strotznormaler Essener Dialekt ist? Den natürlich nur ein gebürtiger Essener kennt? Oder ist strotznormal so eminent selten, weil sich Werner Müller einfach vertan hat? Letztendlich geht die Handvoll Verweise zu "strotznormal" auf keinen anderen als Werner Müller zurück (gebürtiger Essener hin oder her)!
Ich kannte "strotz" eher im Zusammenhang mit "strotzen"....vor Gesundheit strotzen...strotzen vor Kraft...voller Energie strotzen...was sagt denn der Duden? Aha:
strot|zenSteif emporragen! Was soll denn das? Was heißt hier normal? Ach so, klar, ganz einfach, Müller stellt sich einen Konzern vor, der vor Normalität strotzt! Interessant! Interessante Wortschöpfung...[mhd. strotzen, stro en, eigtl. = steif emporragen, von etw. starren, zu ...
(Obwohl mich das an irgendwas erinnert...strotznormal...an ähnliche Wörter...ja, das wars....strunzdumm hat so einen ähnlichen Klang/Aufbau/Rhythmus)
Wednesday, January 03, 2007
Ein Lehrstück
Nach einigen persönlichen Erfolgen der letzten Zeit mit sehr simplen Ansätzen (Keep it simple and stupid!) - z.B. HTML mit etwas Javaskript anstatt ASP.NET mit Datenbank, kurzem Excelmakro statt ..., Excelliste statt Accessdatenbank - war ich umso verblüffter, welchen Verlauf das Thema einer persönlichen Zeiterfassung mit Excel unter einigen Kollegen nahm. Es kam mir wie ein Lehrstück vor, dass sich allerdings nicht auf einer Bühne, sondern direkt vor mir in Realität abspielte.
Fast schon versiert durch meine Erfolge und Erkenntnisse der letzten Zeit war die Sache mit der Zeiterfassung glasklar für mich: "Keep it simple and stupid!", "Do the simplest thing that could possibly work!". Also 3 Spalten: Datum, Von und Bis, ok, da war ja noch die Mittagspause, also noch eine Spalte Pause. Und dann einfach Zeile für Zeile untereinander, eine lange Liste für das ganze Jahr, und noch das nächste, vielleicht. Bisschen rechnen: Bis minus Von minus Pause. Zum Auswerten (an das man jetzt auch noch gar nicht denken muss: Vorsicht, no premature optimization!) dann irgendeine Pivottabelle, batschbumm, fertig. Minimaler Aufwand, maximales Ergebnis (ach, was heißt schon maximales Ergebnis, das bisschen Ergebnis halt, das hier gefragt ist....).
Genauso fing Kollege G. zunächst auch an. Dann empfand er allerdings eine lange Liste als nicht sonderlich "schön" und auch nicht wirklich "übersichtlich" und begann schon mal Tabellenblätter für die Monate zu machen. Zwischenzeitlich hatte er dann eh eine "fertige" Lösung im Internet entdeckt, mit allem Pipapo, sehr schön anzusehen, aber natürlich mit einem gewissen Konfigurationsbedarf. Welche Standardpausen sollen wann abgezogen werden, für Arbeitszeiten bis soundsoviel Stunden, zwischen und! Dann ließen sich Feiertage konfigurieren! Mittagspausenregelungen! Irgendwelche Ausnahmen! Vieles war überhaupt nicht klar, was dann den Ehrgeiz des Kollegen W., eines erklärten Excelliebhabers, anstachelte, der zunächst mal mit einem Programm den Blattschutz "crackte", um an die hinterlegten Formeln zu kommen, und um sich so überhaupt einen Reim auf die Funktionsweise des Programms machen zu können. Diverse Diskussionen wurden geführt, wie diese oder jene Einstellung zu verstehen sei, und sinnvollerweise konfiguriert sein sollte.
Nach vielem Hin und Her hatte man mit großem Aufwand die "Fertiglösung" in etwa auf ein (natürlich bunteres) Pendant meiner Simpellösung "herunterkonfiguriert" (mein Empfinden). Man fand dies auch keineswegs befremdlich, sondern zeigte sich höchst befriedigt. Meine Einwände, mein Favorisieren der "Simpellösung" wurde auch nicht wirklich verstanden, und irgendwann kam es mir einfach nur noch exemplarisch vor und hatte immer mehr den Eindruck, dass sich hier im Kleinen genau das zeigte, was ansonsten im großen Maßstab völlig genauso ab- und zuzeiten auch mal schiefläuft.
Und mir ging ein Strauß an gegensätzlichen Begriffen durch den Kopf:
Fast schon versiert durch meine Erfolge und Erkenntnisse der letzten Zeit war die Sache mit der Zeiterfassung glasklar für mich: "Keep it simple and stupid!", "Do the simplest thing that could possibly work!". Also 3 Spalten: Datum, Von und Bis, ok, da war ja noch die Mittagspause, also noch eine Spalte Pause. Und dann einfach Zeile für Zeile untereinander, eine lange Liste für das ganze Jahr, und noch das nächste, vielleicht. Bisschen rechnen: Bis minus Von minus Pause. Zum Auswerten (an das man jetzt auch noch gar nicht denken muss: Vorsicht, no premature optimization!) dann irgendeine Pivottabelle, batschbumm, fertig. Minimaler Aufwand, maximales Ergebnis (ach, was heißt schon maximales Ergebnis, das bisschen Ergebnis halt, das hier gefragt ist....).
Genauso fing Kollege G. zunächst auch an. Dann empfand er allerdings eine lange Liste als nicht sonderlich "schön" und auch nicht wirklich "übersichtlich" und begann schon mal Tabellenblätter für die Monate zu machen. Zwischenzeitlich hatte er dann eh eine "fertige" Lösung im Internet entdeckt, mit allem Pipapo, sehr schön anzusehen, aber natürlich mit einem gewissen Konfigurationsbedarf. Welche Standardpausen sollen wann abgezogen werden, für Arbeitszeiten bis soundsoviel Stunden, zwischen und! Dann ließen sich Feiertage konfigurieren! Mittagspausenregelungen! Irgendwelche Ausnahmen! Vieles war überhaupt nicht klar, was dann den Ehrgeiz des Kollegen W., eines erklärten Excelliebhabers, anstachelte, der zunächst mal mit einem Programm den Blattschutz "crackte", um an die hinterlegten Formeln zu kommen, und um sich so überhaupt einen Reim auf die Funktionsweise des Programms machen zu können. Diverse Diskussionen wurden geführt, wie diese oder jene Einstellung zu verstehen sei, und sinnvollerweise konfiguriert sein sollte.
Nach vielem Hin und Her hatte man mit großem Aufwand die "Fertiglösung" in etwa auf ein (natürlich bunteres) Pendant meiner Simpellösung "herunterkonfiguriert" (mein Empfinden). Man fand dies auch keineswegs befremdlich, sondern zeigte sich höchst befriedigt. Meine Einwände, mein Favorisieren der "Simpellösung" wurde auch nicht wirklich verstanden, und irgendwann kam es mir einfach nur noch exemplarisch vor und hatte immer mehr den Eindruck, dass sich hier im Kleinen genau das zeigte, was ansonsten im großen Maßstab völlig genauso ab- und zuzeiten auch mal schiefläuft.
Und mir ging ein Strauß an gegensätzlichen Begriffen durch den Kopf:
- Ergebnisorientierung -- vs -- Spieltrieb
- Keep it simple and stupid -- vs -- Premature Optimization
- "Was brauche ich mehr?" -- gegen -- "Aber vielleicht brauche ich mal..."
- Spröde -- gegen -- Sexy
- Langweilig -- gegen -- Interessant
(Wie bei Autos: Wenig Knöpfe => wenig interessant, viele Knöpfe => interessanter) - ...... -- gegen -- Entdeckerlust
(Irgendein "verstecktes", wahnsinnig tolles Feature könnte ja drinstecken) - "Das ist alles!" -- vs -- "Ist das alles?"
- Eigener Gestaltungsspielraum -- gegen -- vorgegebener Gestaltungsspielraum
- Do the simplest thing that could possibly work -- gegen -- "Komplexe Lösung"
(Scheinbar hat man schnell das Gefühl, dass das Einfachste sowieso nicht ausreichen wird ("zu billig ist") und dass man bald eh mehr braucht) - Bottom Up -- vs -- Top Down
("von unten" an die Lösung herantasten gegen mühsam "von oben" herunter arbeiten) - Unfolding -- vs -- .....
(Lösung "sich entfalten" lassen gegen Rumwurschteln am Vorgegebenen) - Inhalt -- vs -- Form
- "Ich kann das." -- vs -- "Das kann das."
- "Selber machen" -- vs -- "Hernehmen"
- prudence -- vs -- eagerness
- "Weniger ist mehr." -- vs -- "Mehr ist einfach geil."
- Ich kann das. -- vs -- Ich hab das.
- Alles zu seiner Zeit. -- vs -- Alles auf einmal.
Subscribe to:
Posts (Atom)